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Sinfonien 4+5

Artikelnummer: 205774281

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Sinnliche mediterrane Klänge und nordische Getragenheit kommen auf dieser Einspielung von Mendelssohns „Italienischer“ und der „Reformationssymphonie“ zusammen (Nr. 4 und 5). Dies ist die zweite Veröffentlichung in einer Serie in Multi-Channel Surround Sound für das Label Pentatone von Dirigent Andrew Manze und der NDR Radiophilharmonie. Die Erwartungen liegen hoch, nachdem das erste Album der Serie, Mendelssohns Symphonien Nr. 1 und 3, mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2017 ausgezeichnet worden ist.

Nicht ohne Grund bezeichnete Robert Schumann Mendelssohn als „Mozart des 19. Jahrhunderts“; seine Begabung für Melodiengestaltung und die sehr genaue Arbeit am Notentext waren bemerkenswert. Mendelssohn war ein Komponist, der gründlich, ja geradezu skrupulös die eigenen Stücke korrigierte, hier eine Idee verwarf, dort einen Gedanken hinzufügte – oftmals noch nach der Reinschrift, was seine Verleger verdross. Die beiden hier eingespielten Werke machten da keine Ausnahme.

Die „Italienische“ sprüht vor Energie und Esprit und ist voll mediterranen Frohsinns. Dabei ist sie keinesfalls billige Landschaftspostkarte, kein zitronengelbes Klischee-Italien, sondern Mendelssohns zutiefst persönlicher, Musik gewordener Reflex auf die fernab der Heimat gewonnenen Sinneseindrücke durch Landschaft, Architektur, Lebensart und Menschen.

Ähnlich persönlich ist die „Reformationssymphonie“, in der der Protestant Mendelssohn Elemente und Traditionen geistlicher Instrumentalmusik mit denen einer Symphonie kombinierte. Das Ergebnis ist außergewöhnlich: Die „Reformationssymphonie“ ist eine sogenannte Finalsymphonie, bei der das gesamte Werk auf das Finale als programmatischen Ziel- und Endpunkt ausgerichtet ist – hier mit dem Luther-Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“. Das Werk erklingt in dieser Aufnahme in der von Christopher Hogwood besorgten und bei Bärenreiter erschienenen Urtext-Ausgabe, in der einige von Mendelssohn nach der ersten Aufführung vorgenommenen Striche wieder aufgemacht werden.

Andrew Manze zeichnet die seltene Kombination aus tiefer, akademischer Repertoirekenntnis, außerordentlichen kommunikativen Fähigkeiten und grenzenloser Energie aus. Im September 2014 wurde er Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie in Hannover.
Die Jury des Deutschen Schallplattenpreises urteilt über Andrew Manzes Einspielung der Mendelssohn-Symphonien 1 & 3: „Sein traumwandlerisch sicheres Stilempfinden, das energetische, zwischen spontaner Frische und intellektuellem Anspruch ausbalancierte Musizieren sowie seine in umfassender Fachkompetenz gründenden Interpretationsideen zeichnen diese Aufnahme aus. Manzes Herkunft aus der historisch informierten Aufführungspraxis verbindet sich hier glücklich mit den Qualitäten eines Rundfunk-Klangkörpers.“


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