0 0
Dieser Online-Shop verwendet Cookies für ein optimales Einkaufserlebnis. Dabei werden beispielsweise die Session-Informationen oder die Spracheinstellung auf Ihrem Rechner gespeichert. Ohne Cookies ist der Funktionsumfang des Online-Shops eingeschränkt. Sind Sie damit nicht einverstanden, klicken Sie bitte hier.

Sinfonie 1 & 3

Artikelnummer: 132962335

NDR Radiophilharmonie


Sofort lieferbar

Die NDR Radiophilharmonie, früher eindeutig im Schatten des NDR Sinfonieorchesters, hat sich unter ihrem britischen Chefdirigenten Andrew Manze zu einem der besten Orchester Deutschlands gemausert. Und es gibt nicht wenige, die meinen, die Radiophilharmonie sei inzwischen auch der überlegene Klangkörper im direkten Vergleich des zum Hausensemble der Elbphilharmonie aufgestiegenen NDR-Sinfonieorchesters. Beste Gelegenheit, um dem auf die Spur zu gehen, bietet diese fantastische neue Mendelssohn-Einspielung, bei der Andrew Manze, der immerhin als Fachmann für Alte Musik seine Karriere begann, eine absolut mitreißende Performance leitet, die man wirklich einmal erlebt haben muss!

Für das erste Album einer neuen Serie beim Label PENTATONE haben Dirigent Andrew Manze und die NDR Radiophilharmonie Mendelssohns warm-lyrische, evokative „Schottische“ mit seiner selbstbewussten, frühreifen Sinfonie Nr. 1 kombiniert. Es ist die erste CD der NDR Radiophilharmonie mit ihrem britischen Chefdirigenten Manze; die weiteren MendelssohnSinfonien folgen. Mit seinem glücklichen Händchen für Melodien und seiner handwerklichen Präzision ist es kein Wunder, dass Robert Schumann Mendelssohn als „Mozart des 19. Jahrhunderts“ bezeichnete. Mendelssohns Musik sprüht förmlich vor jugendlicher Spontanität und Ausgelassenheit und verbindet dabei poetisch-träumerische Höhenflüge mit berührend-zärtlichen Momenten der Ruhe. Inspiriert von seiner Schottlandreise und den Romanen Sir Walter Scotts zeichnet Mendelssohn in seiner Sinfonie Nr. 3 in a-Moll die rauen, geschichtsträchtigen Landschaften Schottlands plastisch nach und drückt gekonnt seine Sympathie für die stolzen Highlander aus. Schon bei seiner Uraufführung war das Werk ein Erfolg und erfreute sich bald ebenso großer Beliebtheit wie „Die Hebriden“, ein früheres, ebenfalls schottisch inspiriertes Werk des Komponisten. Mendelssohns meisterhafte Sinfonie Nr. 1 in c-Moll, die er bereits als 15-Jähriger schrieb, ist nicht weniger beeindruckend. Vom lauten, ungestümen Anfang bis hin zum triumphierenden Ende zeigt dieses selbstbewusst und abenteuerlustig komponierte Werk Einflüsse Mozarts, Haydns und Webers, wobei das Endergebnis mit seinen fugalen Passagen, seinen unvergesslichen Melodien und seiner fantasievoll ausgebauten Partitur eindeutig die Handschrift Mendelssohns trägt. „Manzes Mendelssohn schlägt die Wurzeln tief in die Klassik und entwickelt die Überzeugungskraft aus sich selbst heraus,“ schrieb die Leipziger Volkszeitung über ein Konzert mit dem Gewandhausorchester; es endete „in vollendeter Schönheit – und schönster Vollkommenheit“. Dirigent Andrew Manze, bekannt für seine grenzenlose Energie und sein großes Fachwissen, hat Kritiker bereits mit vielen Aufnahmen eines breit gefächerten Repertoires begeistert und gilt als einer der inspirierendsten und erfrischendsten Dirigenten seiner Generation.  „Manzes Interpretation ist ganz und gar eigenwillig”, schreibt der Guardian, „(Brahms’ Symphonien) bersten vor Leben, abwechselnd wehmütig, sehnsuchtsvoll, scharfkantig und einschneidend prägnant... der Komponist wird für das 21. Jahrhundert komplett neu definiert.“  Im September 2014 wurde Andrew Manze Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie in Hannover und machte sofort Schlagzeilen. „Wenn das so weitergeht,“ schrieb die Neue Presse im November 2014, „dürfte die Musikerszene recht bald neiderfüllt auf die NDR Radiophilharmonie blicken, denn was Chefdirigent Andrew Manze anzettelte… verdiente das Prädikat sensationell.“
 
Programmatische Vielfalt ist eines der Markenzeichen der NDR Radiophilharmonie aus Hannover. Innerhalb der letzten 20 Jahre hat sie mit ihren Chefdirigenten Eiji Oue, Eivind Gullberg Jensen und aktuell Andrew Manze zu den führenden Sinfonieorchestern aufgeschlossen. Laut der hannoverschen Presse erlebt das Orchester gegenwärtig unter Manze „goldene Zeiten“. Auf einer Asientournee mit Sir András Schiff wurden die NDR Radiophilharmonie und Andrew Manze ebenso gefeiert wie zuhause in Hannover; Konzerte mit dem großen klassisch-romantischen Repertoire, Alter Musik, Crossover-Projekte, Filmmusik und ein weitgefächertes Konzertangebot für Kinder und Jugendliche erreichen ein breites Publikum.
Andrew Manze Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie
 
Andrew Manze wird als einer der erfrischendsten und inspirierendsten Dirigenten seiner Generation geschätzt. Seine umfangreichen und wissenschaftlichen Kenntnisse des Repertoires, zusammen mit seinen herausragenden Fähigkeiten als Kommunikator sowie seine grenzenlose Energie sind seine Markenzeichen.
 
Als Gastdirigent verbindet Manze eine regelmäßige Zusammenarbeit mit etlichen führenden internationalen Orchestern einschließlich der Münchner Philharmoniker, dem Leipziger Gewandhaus, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Royal Stockholm Philharmonic, dem Finnish Radio Symphony Orchestra, der Gothenburg Symphony, dem Oslo Philharmonic, dem Mahler Chamber Orchestra, der Camerata Salzburg und den Scottish und Swedish Chamber Orchestras. Außerdem ist er regelmäßiger Gast beim Mostly Mozart Festival in New York City.
 
Im September 2014 wurde Manze Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie in Hannover. Zusammen haben sie Aufnahmen für Pentatone begonnen, von der die erste im März 2017 veröffentlicht wird. Zusätzlich zu einem ausgelasteten Tourplan innerhalb Deutschlands waren sie im Herbst 2016 mit Sir András Schiff als Solist in China und Südkorea auf Tournee.
 
In den kommenden Spielzeiten wird Manze sein Debüt beim Concertgebouw Orkest, den Bamberger Symphonikern, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, der Melbourne Symphony und dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg geben. Er hat enge Verbindungen zum Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, mit dem er aktuell sämtliche Sinfonien von Vaughan Williams für Onyx Classics aufnimmt.
 
Von 2006-14 war Andrew Manze Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Helsingborg Symphony Orchestras. Mit dem Orchester machte er ebenfalls mehrere Aufnahmen, einschließlich Beethovens Eroica (Harmonia Mundi) und einem Zyklus von Brahms‘ Sinfonien (CPO). Von September 2010 bis August 2014 war Manze assoziierter Gastdirigent des BBC Scottish Symphony Orchestra und von 2008 bis 2011 erster Gastdirigent des norwegischen Radiosinfonieorchesters.
 
Nach dem Studium der Altphilologie an der Universität Cambridge wandte sich Manze dem Violinstudium zu und wurde schnell zu einem der führenden Spezialisten auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis. Bereits 1996 wurde er Direktor der Academy of Ancient Music und anschließend von 2003 bis 2007 künstlerischer Leiter von The English Concert. Andrew Manze brachte als Violinist zahlreiche CDs heraus, viele davon preisgekrönt.
 
Manze ist ein Fellow der Royal Academy of Music und Gastprofessor an der Oslo Academy. Zudem war er an den neuen Editionen der Sonaten und Konzerte von Mozart und Brahms beteiligt, die von Bärenreiter sowie Breitkopf und Härtel herausgebracht wurden. Außerdem unterrichtet, überarbeitet und schreibt er über Musik, und arbeitet regelmäßig für Radio und Fernsehen.
 
Im November 2011 wurde Andrew Manze in Stockholm der renommierte „Rolf Schock-Preis“ verliehen. In den Jahren zuvor waren Ligeti, Kagel, Saariaho, Panula, Gidon Kremer und Anne Sofie von Otter ausgezeichnet worden.
 
 

Wir informieren Sie gern darüber, falls der Preis dieses Artikels Ihrem Wunschpreis entspricht.

Prüfcode
Es liegen keine Kommentare zu diesem Artikel vor.

×
×
×